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Fahrschule: Darum geht’s!

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Wie schön wäre es doch, wenn Sie sich einfach ein schickes Modell mit vier Rädern zulegen und durch die Gegend düsen könnten! Nahezu jeder hat sich dies verlockende Vorstellung erträumt, bevor er die Lizenz zum Cruisen in der Tasche hatte. Leider ist das Trainingslager in der Fahrschule unumgänglich. Kurzsichtig betrachtet, bremst dies die freiheitliche Freude aus und erweist sich vor allem als kostspielige Hürde. Denn die umfangreiche Ausbildung, die in Deutschland vorgeschrieben ist, hat ihren Preis. Wer jedoch einmal aktiv am Straßenverkehr teilgenommen oder sogar einen schweren Unfall miterlebt hat, kann die Gründe dafür nachvollziehen.

Umfassende Schulung von den Profis

Einige europäische Länder gestatten es, dass Fahranfänger von Privatpersonen in die Geheimnisse der motorisierten Steuerkunst eingeweiht werden. Ob dies sinnvoll ist oder nicht, darf diskutiert werden. Hierzulande ist es vorgeschrieben, mit einem Experten an der Seite fundierte Kenntnisse im alltäglichen Straßenverkehr aufzubauen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ausgebildete und geprüfte Fahrlehrer sind nicht nur faktisch auf den neusten Stand und haben für jede Frage eine schlüssige Antwort parat. Sie sind darin geschult, das anspruchsvolle Multitasking näher zu bringen. Wer einmal mit einem Verwandten auf dem Verkehrsübungsplatz war, kann meist von heißen Diskussionen und maßloser Verwirrung berichten. Anweisungen wie „Einfach langsam die Kupplung kommen lassen, dann klappt es schon!“ können Frischlinge am Steuer zur Weißglut bringen. Ähnliche Gefühle kommen bei den den unverständigen alten Hasen auf, die für die Anfangsschwierigkeiten kein Verständnis mehr haben.

Ein wenig zur Geschichte

1904 erkannte Rudolf Kempf den Lernbedarf und stieß mit seiner „Auto-Lenkerschule“ umgehend auf ein großes Interesse. Zuerst waren es Technikliebhaber und betuchte Autobesitzer, die ihr Wissen rund um den mobilen Untersatz und dessen Steuerung aufstocken wollten. Dafür sprach weniger der dichte Verkehr, denn auf deutschen Straßen ging es damals noch sehr gemächlich zu. Vielmehr war das Navigieren selbst nicht mit dem heutigen Standard zu vergleichen. Bereits 1910 erkannten die deutschen Behörden, dass es bei der Ausbildung geordnet zugehen sollte. Nicht jedem sollte es gestattet sein, eine Schulung durchzuführen. Seit 1921 ist tatsächlich von der Fahrschule und dem Fahrlehrer die Rede, wenngleich die Anforderungen für diesen Titel noch sehr überschaubar waren. Erst Ende der 60er Jahre kam es zu einer klaren Strukturierung und der Regulierung der Fahrlehrerausbildung.

1001 unerwartete Situationen im Verkehrschaos

Der Grund dafür ist klar: Nach der Wirtschaftswunderzeit wird der Verkehr immer dichter und das Fahren anspruchsvoller. Immer mehr Regeln müssen bekannt sein und umgesetzt werden. Wer sicher unterwegs sein möchte, kann im Getümmel nicht mit den Basics kämpfen. Das Geschehen drumherum erwartet die volle Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit. Entsprechend hoch ist die Verantwortung der Fahrschule, was die Sicherheit angeht.

In Deutschland sind rund 49 Millionen Fahrzeuge und Motorräder zugelassen. Auf dem hiesigen Straßennetz werden täglich über 3 Milliarden Kilometer zurückgelegt. Alleine diese beiden Fakten verraten: Besonders in Ballungsräumen geht es mitunter hart zur Sachen. Bedenken Sie: Im Jahr 2009 sind rund 4000 Personen im Verkehrstumult gestorben. Rund 396000 Menschen sind im gleichen Jahr auf mobilen Wegen verletzt worden. Selbstverständlich sind diese Zahlen nicht allzu negativ, wenn Sie diese auf über 80 Millionen Einwohner beziehen. Sollte es aber Sie oder Ihre Beifahrer betreffen, weil es an Ihrer Fahrkompetenz mangelte, können Sie den Unfallfolgen nichts Positives abgewinnen.

Gute Simulatoren am PC oder in der Spielothek führen es ebenso vor Augen: Ohne Fahrschule wirft Sie der vierspurige Feierabendverkehr einer Metropole aus der Bahn, bevor Sie übers Schritttempo hinausgekommen sind. Kommen diverse Witterungseinflüsse oder unvorhersehbare Pannen und Ereignisse mit ins Spiel, sind die Erfolgschancen für blutige Anfänger nochmals geringer. Sie dürfen sich also sicher sein: Wenn Sie die richtigen Ausbilder für den Führerschein wählen, werden Sie keinen investierten Euro bereuen.

Die Qual der Wahl

Bevor Sie unter Aufsicht aufs Pedal drücken, müssen Sie sich durch das enorme Angebot navigieren. Unter rund 26000 Anbietern dürfen Sie Ihre Fahrschule auswählen. Bei aller Liebe zur freien Marktwirtschaft, hat die Entscheidungsfreiheit nicht nur Vorteile. Cleveres Begutachten und Abwägen sind gefragt. Glücklicherweise kommen Ihnen Bürokraten entgegen und schränkt das Ganze bereits etwas ein. Grundsätzlich schreibt das Gesetz eine Führerscheinprüfung am Wohnort oder Arbeitsort vor. Dies schließt natürlich theoretisch nicht aus, den Unterricht andernorts zu besuchen. Allerdings gewöhnen Sie sich während der Übungsstunden an die Fahrumgebung. Zudem werden Sie von den Fahrlehrern auf besonders tückische Verkehrsführungen in der Stadt hingewiesen. Deshalb ist es eher ungeschickt, die Prüfung in einem völlig anderen Umfeld abzulegen.

Wenn Sie später auch mit dem Motorrad oder dem LKW unterwegs sein möchten, grenzt sich die Auswahl der Fahrschulen nochmals erheblich ein. Sie sollten sich nur auf Ausbilder einlassen, die selbst aktive Motorradfahrer sind oder ein stattliches Maß an Erfahrung mit dem Lenken schwerer Lastzüge mitbringen.
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