Checkliste zur Fahrschulanmeldung

Home | Checkliste zur Fahrschulanmeldung

Sondieren, Selektieren, Anvisieren: Fahrschul-Checkup

Checkliste FahrschuleMobile Freiheit fürs Leben: Wird dieses Lernziel ins Auge gefasst, muss für die Ausbildung ein kompetenter Partner gefunden werden. Kurz gesagt: Die richtige Fahrschule ist gefragt. Doch was macht konkret die treffende Entscheidung bei diesem Schritt aus? Die Antwort darauf ist nicht als Einzeiler zu verfassen. Viele Faktoren beeinflussen die Wahl, bei der auch subjektive Maßstäbe eine Rolle spielen. Vor der Anmeldung bei der Fahrschule kann die folgende Checkliste helfen, wenn bei der Entscheidungsfindung strategisch vorzugehen.

Check up in eigener Sache

Zunächst richtet sich das Interesse auf die eigene Wenigkeit:

1. Ziel ins Auge fassen: Welche Fahrkenntnisse werden tatsächlich angestrebt?

Dabei sind nicht nur die ersten Etappen, sondern auch mittelfristige Anliegen zu bedenken. Nicht jeder möchte es bei der Nutzung des PKW belassen. Der Traum vom Cruisen bei Motorradausflügen steht im Raum, die Fahrerlaubnis für Lastkraftwagen wäre beruflich wünschenswert, persönliche Verpflichtungen deuten auf häufige Fahrten mit großen Anhängern hin. Die aktuellen Lernziele und baldigen Weiterbildungswünsche in knappen Stichpunkten sind die Grundlage aller weiteren Recherchen.

2. Zeitbudget bewerten: Was sagt der Terminkalender zum Fahrschulbesuch?

Die Fahrausbildung bringt einige Termine mit sich. Zudem ist Ruhe und Muße zum Studieren der Theorie notwendig. Hinzu kommt, dass sich zu große Abstände zwischen den einzelnen Ausbildungsfahrten nicht empfehlen. Erlerntes gerät ohne Übung wieder in Vergessenheit und muss vom Fahrlehrer erneut aufgegriffen werden. Durch den Mehrbedarf an praktischen Stunden bei einem sehr sporadischen Zeitbudget schraubt sich der Gesamtpreis leicht in die Höhe. Idealerweise wählen Fahrschüler also einen Zeitraum, der nicht von Stressfaktoren beruflicher, privater oder schulischer Art überfrachtet ist. Wer daheim stets enorm eingespannt ist, kann mit einem Intensivkurs während des Urlaubs gut beraten sein. Vom Allgemeinen geht es zum Konkreten: Eventuell scheint eine Fahrschule attraktiv. Allerdings kollidieren fixe Termine der Theorie-Ausbildung mit dem persönlichen Tagesablauf. Damit wäre der Anbieter leider aus dem Rennen.

3. Kassensturz: Was sagen Konto und Sparstrumpf zum Projekt?

Wie viele Euros konkret bis zur Erteilung der Fahrerlaubnis anfallen, variiert von einer Person zur anderen. Dies hängt zum Beispiel von den angestrebten Führerscheinklassen, den Preisen der Fahrschule und dem individuellen Talent ab. Rund 1500 Euro bis 2000 Euro sollten jedoch mindestens eingeplant werden und zur Verfügung stehen. Es dient weder dem Lernfortschritt noch dem eigenen Portemonnaie, wenn die Ausbildung aus Kostengründen unterbrochen werden muss oder von psychisch belastenden Geldsorgen überschattet ist. Mit Blick aufs Konto empfiehlt sich vielleicht ein späterer Zeitpunkt oder die Beschränkung auf den PKW-Führerschein bei der ersten Etappe.

Fahrschulen recherchieren und selektieren

Ist das persönliche Brainstorming zu den Fragen „Was, wann und wo?“ abgeschlossen, geht es an die Recherche nach dem richtigen Partner auf dem Markt.

1. Internetrecherche:

Ein genereller Überblick zur Bandbreite der Angebote schadet nicht. Die meisten Fahrschulen sind im Netz präsent. Praktische Übersichten oder Recherche-Tools listen Anbieter übersichtlich auf. Dabei werden die persönlichen Wünsche hinsichtlich der angestrebten Kompetenzen oder Führerscheinklassen gleich eingebracht. So trennt sich die Spreu vom Weizen und sinnvolle Varianten liegt vor.

2. Mundpropaganda:

Freunde und Bekannte haben bei einzelnen Fahrschulen persönliche Erfahrung gemacht. Deren Einschätzung ist wichtig, aber nicht unbedingt objektiv. Bei der Bewertung der Kompetenzen sollte kritisch beäugt werden: Was ist ausschließlich individuell gefärbt? Welche Aussagen sind von allgemeinem Interesse?

3. Kontaktaufnahme:

Nach dem persönlichen Recherchieren und freundschaftlichen Kommentieren ergeben sich konkrete Alternativen. Nun ist es am besten, den Fahrschulen einen Besuch abzustatten. Dabei können nicht nur die pädagogischen Angebote und die Preise abgeklärt werden. Auch individuelle Sympathie und spontanes Vertrauen sind wichtig, was sich nur im direkten Kontakt ergründen lässt. Werden Schnupperstunden angeboten, ist dies zudem ein Pluspunkt beim Check up.

4. Kostenvergleich:

Dank der Begutachtung vor Ort fällt auch der Preisvergleich leichter. Billig und preiswert sind zwei Paar Schuhe, wie sich schnell herausstellt. Ein paar Euros mehr pro Lehreinheit für moderne Seminartechnik und Ausbildungsfahrzeuge, solide pädagogische Kenntnisse sowie praktisch erfahrene Fahrlehrer entpuppen sich als clever: Eine effektive Fahrausbildung ist in der Bilanz meist attraktiver als das vermeintliche Schnäppchen.
Fahrschule suchen

Du suchst eine Fahrschule?

Einfach Deine PLZ eingeben:


Kundenbewertungen von Ekomi:
4.7 / 5.00 bei 130 Bewertungen
Bitte kurz warten...