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Billig tanken: Sparen an der Zapfsäule

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AutogasBenzin und Diesel sind längst nicht mehr die einzigen Alternativen, um den Motor in Fahrt zu bringen. Autogas ist auch hierzulande im Kommen, obwohl die Nutzung des Kraftstoffs noch nicht an die Verbreitung in anderen Ländern herankommt. Wenn Sie gleich nach der Führerscheinprüfung mit einem gerüsteten Fahrzeug unterwegs sind, müssen Sie Gas tanken. Sollten Sie sich gerade auf einem Recherche-Streifzug in Sachen Fahrzeugkauf befinden, ist die Anschaffung eines Autogasfahrzeugs eine Überlegung wert.

Differenzen zwischen den Anbietern

Wenige Anbieter beherrschen den Markt. Nahezu alle Markentankstellen sind direkt mit den größten Mineralölkonzernen der Welt verbunden. Zudem machen Steuern & Co einen beträchtlichen Teil des Literpreises aus, den Sie aktuell abdrücken müssen. Die Quintessenz: Sehr deutlich unterscheiden sich die Tarife für Benzin, Diesel und weitere Kraftstoffe nicht. Dennoch können Sie durch das Ansteuern günstiger Tankstellen ein paar Cent sparen. Logischerweise bezieht die Preiskalkulation der Konzerne und Anbieter sämtliche Kosten ein. Dass schick umworbene und betont modern ausgestattete Labels eine Spur teurer sind als die unscheinbaren Pragmatiker vor Ort, verwundert nicht. Wenn Ihnen nur am Sprit gelegen ist, sollte Ihnen das atmosphärische Umfeld schnuppe sein. Denn: Die Qualität des Kraftstoffs selbst unterscheidet sich nicht, wenn Sie billig tanken. Diese ist durch Normen festgelegt. Sollten Sie optische Unterschiede beim Benzin wahrnehmen, ist dies eine oberflächliche Wahrnehmung. Renommierte Marken peppen das Antlitz der antreibenden Flüssigkeit auf. Allerdings erweist sich dies nur gefällig fürs Auge und bringt fürs Auto keine Vorteile.

Eine Frage des Zeitpunkts

Etwas Schmunzeln müssen Sie schon, wenn Sie die findigen Gewinnstrategien der Tankstellen beobachten: Mitunter ändert sich der Preis mehrmals täglich und verfolgt einen typischen Wochenrhythmus. Frequentierte Tageszeiten werden mit einem Aufschlag versehen. Ist der Hype des Berufsverkehrs vorbei, kommt es plötzlich zum Preisverfall. Kurz vor dem Unternehmungsdrang der Bürger am Wochenende wird das Futter fürs Fahrzeug spontan teurer. An einzelnen Werktage ködern die Konzerne mit Rabatten. Dass an Feiertagen und zum Ferienstart die Literpreise besonders hoch sind, scheint ökonomisch logisch. Ob diese Preispolitik fair ist oder nicht, ist eine theoretische Frage. Die praktischen Konsequenzen für Sie sind klar: Wenn Sie den Rhythmus durchschauen und entgegen der vorhersehbaren Teuerungsraten handeln, können Sie billig tanken. Dafür ist natürlich Vorausplanung gefragt. Halten Sie zu günstiger Stunde an der Zapfsäule und nutzen beispielsweise vor Ostern das Volumen des Tanks komplett aus.

Datenbanken und Übersichten im Netz

Wenn Sie unentschlossen durch die Region cruisen, um die günstigste Tankmöglichkeit aufzuspüren, relativiert sich schnell der Sinn. Schließlich verbrauchen Sie während der Schnäppchen-Tour genau das, was Sie suchen: Sprit! Glücklicherweise macht es Ihnen das Internet leicht. Zahlreiche Serviceseiten bieten Ihnen den direkten Preisvergleich der Tankstellen vor Ort und in der Region an. Innerhalb von Sekunden werden Ihnen tagesaktuell und oftmals sogar stundengenau die besten Alternativen angezeigt, um billig zu tanken. Wenn Sie die Tools clever einsetzen, können die Preisrechner Ihnen einige Einsparungen verschaffen. Ermitteln Sie nicht nur die günstigste Tankstelle vor Ort, wenn Sie ständig pendeln oder eine Fernfahrt planen. Schauen Sie sich auch auf der Wegstrecke oder am Fahrtziel um. Nichts spricht dagegen, es daheim beim notwendigen Minimum zu belassen, um beim angepriesenen Discounter unterwegs vollzutanken. Gleiches gilt selbstverständlich umgekehrt: Offenbart die Datenbank, dass die Preise in der angesteuerten Metropole deutlich teurer sind, sorgen Sie an der heimischen Tankstelle für Vorrat. Besonders genau sollten Sie sich bei der Fahrt über die Grenze erkundigen. In einigen Nachbarländern können Sie verlockend günstig tanken, andernorts ist es erheblich teurer als in Deutschland. Ärgerlich, wenn Ihnen dies deutlich zu spät bewusst wird.

Rabattaktionen und Kundenkarten

Nahezu alle Tankstellenketten werfen Punktesysteme, Rabattaktionen oder ähnliche Köder für die Kundenbindung aus. Manch Offerten sind schlichtweg uninteressant, da sie sich überhaupt nicht auszahlen. Über manche Angebote sollten Sie jedoch nachdenken. Wenn Sie viel unterwegs sind, kann sich der Einsatz von Kundenkarten und Treue lohnen. Keiner sagt Ihnen, dass Sie dabei nicht mehrgleisig fahren dürfen. Selbstverständlich offenbaren Sie damit einige private Daten und Ihr Kaufverhalten. Soweit Ihnen dieser kleine Einblick in die Privatsphäre nichts ausmacht, bestücken Sie das Portemonnaie mit den bunten Plastikkärtchen der großen Labels. Wenn Sie schon nicht gnadenlos billig tanken können, trösten Gutscheine oder ein paar Accessoires fürs Auto darüber hinweg. Einen Verbandskasten, Spanner für den Transport oder ähnliche Dinge benötigen Sie ohnehin. Solche Anschaffungen können Sie sich sparen, wenn Sie den Reigen der Präsente vorausschauend auswerten.

Billig tanken bringt es nicht allein!

Wenn Sie auf die Preisdifferenzen schauen, zeigt sich: Das Sparpotenzial ist begrenzt. Wer die Kosten fürs Fahrzeug und Autofahren reduzieren möchte, kann nicht nur auf billige Tankstellen setzen. Fürs Cent-Fuchsen müssen Sie sich weit mehr engagieren. Beim Autokauf fängt das Ganze an. Überlegen Sie sich genau, welches Modell und welche Fahrzeugklasse das Rennen macht. Was nützt Ihnen der fesche Schlitten, wenn Sie angesichts des Verbrauchs jeden Ausflug dreimal überdenken. Mit mobiler Freiheit hat das nichts mehr zu tun. Ebenso interessant ist, welche Sorte Ihr Traumauto gerne im Tank hätte. Erweist sich das Gefährt als wählerisch und favorisiert einzig Super Plus, ist dies sicher kein Pluspunkt.

Gönnen Sie sich ein Spar-Training!

Der sparsamste Flitzer hilft nichts, wenn Sie unökonomisch fahren. Tests der Autoclubs zeigen immer wieder, wie leicht sich durch effizientes Fahren der Kraftstoffbedarf um einige Liter reduzieren lässt. Gleichermaßen kann ein dubioser Fahrstil den Verbrauch locker verdoppeln. Bereits in der Fahrschule bekommen Sie reichlich Tipps, wie Sie ökologisch und ökonomisch sinnvoll unterwegs sind. Setzen Sie dieses Wissen intelligent ein. Das bringt weit mehr, als günstig zu tanken. Übrigens bieten Autoclubs inzwischen Spar-Trainings zum Thema an. Keineswegs ist dies nur etwas für Geizhälse: Der Verbrauch wird von weit mehr Feinheiten beeinflusst als Sie denken. Über banale Ratschläge, wie das Vermeiden von nutzlosen Warmlaufphasen oder dem überflüssigen Einsatz einer Klimaanlage, reichen die Sparstrategien weit hinaus. Warum gönnen Sie sich nicht ein derartiges Update? Auszahlen wird sich die überschaubare Investition für die Kursgebühr gewiss. Schließlich werden Sie einige Jahrzehnte mobil sein.

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