Rechtliche Hinweise

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Geordnete Verhältnisse auf allen Wegen

RechtlichesNahezu alles in Deutschland ist in irgendeiner Art gesetzlich geregelt. Nicht immer erschließt sich der Sinn des ausgeprägten Sinns fürs Regulieren und Systematisieren. Angesichts der immensen Zahl an Verkehrsteilnehmern und zugelassenen Fahrzeugen, die sich auf teils übervollen Wegen tummeln, ist die Straßenverkehrsordnung unverzichtbar. Ansonsten wären Chaos und Katastrophen gewiss vorprogrammiert.

Grundlegend gliedert sich das bundesweit gültige Werk in zwei Teile: Zunächst geht es ums Verhalten der Verkehrsteilnehmer im Allgemeinen und Speziellen. Im Weiteren wird die Bedeutung von Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen geklärt. Gekrönt wird all dies vom gefürchteten Busgeldkatalog.

Allgemeine Regeln zum Verkehr

Die Straßenverkehrsordnung regelt zunächst den Ablauf des Verkehrs selbst. Dabei geht es unter anderem um die Nutzung der Straßen generell, das Tempo, Wendemanöver oder das Parken von Fahrzeugen. Dabei geht es selbstverständlich nicht nur um das Verhalten der motorisierten Erdenbürger untereinander. Auch das Wechselspiel zwischen Fußgängern und Fahrern wird klar definiert.

Eindeutige Zeichen gesetzt

Zuerst kommen natürlich Verkehrsschilder und deren Bedeutung in den Sinn. Diese machen jedoch nur einen Teil der symbolischen Hinweise im Straßenverkehr aus. Blaulichter dekorieren den Fahrzeugpark von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst. Blinkende Warnzeichen deuten auf Ausnahme- und Gefahrensituationen hin. Nicht nur der Sinn und das erwartete Verhalten der Verkehrsteilnehmer, sondern auch die Befugnis für besondere Lichtzeichen ist erwartungsgemäß in den Paragraphen festgehalten.

Was im Sündenfall blüht...

wird nicht im Unklaren gelassen. Der Gesetzeshüter legt unmissverständlich dar, welche Bußgelder und weiteren Maßnahmen bei Verstößen gegen die jeweiligen Vorschriften anfallen. Es erklärt sich von alleine, dass die Anordnung von Schulungen, die Erteilung eines Fahrverbots, die Anordnung einer Medizinisch Psychologischen Untersuchung (MPU) und ein Entzug der Fahrerlaubnis ebenso konkretisiert werden.

Weiteres in anderen Gesetzbüchern

Nicht jedes Fehlverhalten unterwegs, widerspricht der Straßenverkehrsordnung. Menschen handeln, denken nicht nach und begehen Fehler. Erdenbürger treffen aufeinander und geraten in einen Disput. Manchmal ist dies nur beklagenswert, oftmals aber auch gesetzeswidrig. Entsprechend oft kommt beispielsweise das Strafgesetzbuch zum Einsatz, wenn es um unerwünschte Ereignisse auf deutschen Straßen geht. Körperverletzung, fahrlässige Tötung, Nötigung sind nur einzelne Beispiele. Auch Umweltgesetze oder Regelungen zum Tierschutz werden durch Verkehrsteilnehmer immer wieder missachtet. Hinzu kommen regionale Ordnungen von Städten, Kreisen und Gemeinden, die für Autofahrer von Interesse sind.

Regelmäßig up to date

Gesetze ändern sich stetig. Immer wieder kommen neue Regeln dazu. Wer nicht zu den eifrigen Zeitungslesern gehört, sollte seinen Kenntnisse mit regelmäßigen Besuchen der Webpräsenz des BMVBS (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) auffrischen. Sobald ein neuer Paragraph seine Gültigkeit hat, gibt es beim Verstoß kein Ausweg mehr.

Unterwegs im Ausland

Schon ein kleiner Hüpfer nach Österreich oder in die Schweiz reicht aus, schon ist vieles anders. Vor der Tour in die Nachbarländer oder darüber hinaus, sollte das Wesentliche der nationalen Straßenverkehrsordnung klar sein. Sonst wird es schnell teuer oder sogar gefährlich, wenn sich beispielsweise Vorfahrtsregeln unterscheiden. Wer regelmäßig und über weite Strecken in ausländischen Gefilden unterwegs ist, sollte etwas mehr in die Tiefe gehen. Die eingehende Studie der Vorschriften spart Bußgelder und erhöht die persönliche Sicherheit auf ausländischen Straßen.

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