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Autogas tanken! Wie und Warum?

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p>AutogasBenzin und Diesel sind längst nicht mehr die einzigen Alternativen, um den Motor in Fahrt zu bringen. Autogas ist auch hierzulande im Kommen, obwohl die Nutzung des Kraftstoffs noch nicht an die Verbreitung in anderen Ländern herankommt. Wenn Sie gleich nach der Führerscheinprüfung mit einem gerüsteten Fahrzeug unterwegs sind, müssen Sie Gas tanken. Sollten Sie sich gerade auf einem Recherche-Streifzug in Sachen Fahrzeugkauf befinden, ist die Anschaffung eines Autogasfahrzeugs eine Überlegung wert.

Wie tanken Sie Autogas?

In Deutschland ist das Tanken von Gas noch nicht weit verbreitet. Deshalb haben einige Autofahrer vor dem unbekannten Kraftstoffnachschub Respekt. Nicht zuletzt hängt dies oft mit einer falschen Assoziation zusammen: Spontan wird an eine luftige Substanz gedacht, die aus dem Zapfhahn entfleucht. Das liegt selbstverständlich weit entfernt von der Realität, denn es handelt sich um einen flüssigen Kraftstoff. Entsprechend gelangt die Energie ähnlich in den Tank, wie Sie es von Benzin oder Diesel kennen.

An der Autogastankstelle finden Sie einen Schlauch mit Zapfhahn vor, der den verbreiteten Klassikern ähnelt. Abweichend ist, dass sich hinter dem Tankdeckel ein Adapter mit Gewinde und Dichtungen verbirgt. Bevor der Tankprozess starten kann, wird der Gasadapter am Auto mit dem Hahn durch drehen fest verbunden. Da viele Menschen sich vor entweichenden Gasen fürchten, wird dieser Handgriff oft zu ernst genommen. Es ist nicht notwendig, das Ganze so fest zu drehen, als ob es sich um eine ewige Verbindung handeln würde. Wenn Sie Ihre normale Kraft ohne Anstrengung dabei aufbringen, reicht es völlig aus.

Erst fixieren, dann starten!

Ist der Hahn mit dem Tank fest verbunden, kann es losgehen. Hierfür ist der Startknopf an der Zapfsäule gedacht. Ein einmaliges Drücken reicht jedoch nicht aus. Während Sie Autogas tanken, müssen Sie diesen gedrückt halten. Das hat einen einfachen Grund: Es handelt sich um einen Sicherheitsschalter, den Sie auch von gefährlichen Geräten wie Kettensägen kennen: Beim Loslassen des Knopfes stoppt die gesamte Maschinerie sofort. In diesem Moment ist der Vorgang unterbrochen, es strömt also kein Gas in den Tank. Wenn Sie dies einige Male gemacht haben, merken Sie, dass sich der Einsatz der ganzen Hand bewährt, um Unterbrechungen zu vermeiden.

Wie viel Liter von dem Kraftstoff in den Gastank wandern, sehen Sie wie üblich an der Anzeige. Am Verhalten des informativen Zählers können Sie ebenso festmachen, wenn Ihr Vorratsvolumen erschöpft ist. Geht es nur noch sehr zäh voran, ist das Auftanken vollbracht. Lassen Sie sich dabei nicht irritieren: Autogastanks haben für sich immer ein größeres Volumen als sie fassen können. Bei circa 80 Prozent ist in der Regel Schluss. Lediglich neuere Modelle nutzen den vorhandenen Raum nahezu komplett aus.

Handschuhe bewähren sich beim Autogas!

Abschließend müssen Sie den Zapfhahn vom Adapter durch Drehen wieder lösen. Spätestens jetzt ist es von Vorteil, wenn beim Anbringen keine Gewalt eingesetzt wurde. Erschrecken Sie nicht, wenn etwas Gas entweicht. Dies ist ebenso normal wie die Kälte, die Sie beim Autogas tanken spüren. Für den Transfer in flüssiger Form wird der Kraftstoff enorm herunter gekühlt.

Es ist also keineswegs etwas für Warmduscher und Tussis beim Gastanken Handschuhe mit Lederoberfläche zu tragen. Sowohl die Kälte als auch die Drehaktion sprechen praktisch für das Accessoires.

Das Netzwerk an Tankstellen für Autogas ist in manchen deutschen Regionen noch immer recht grobmaschig. Deshalb ist es wichtig, den Vorrat im Blick zu haben. Zudem sind Gasanlagen fürs Auto hierzulande bivalent. Das bedeutet: Sie können auf die Nutzung von Benzin umschwenken. Ein paar Liter des klassischen Ottokraftstoffs im Tank sind bei Fernfahrten eine gute Idee. So können Sie in Ruhe nach einer passenden Tankstation suchen, wenn das Gas knapp wird.

Worum geht es: Vorteile von Autogas

Autogas hat verschiedenste Vorteile. Der erste Pluspunkt erschließt sich beim Vergleich der Kraftstoffpreise, denn Gas ist deutlich billiger als Benzin oder Diesel. Unter anderem hat dies mit der bundespolitischen Förderung alternativer Kraftstoffe zu tun. Auch umwelttechnisch hat Autogas die Nase vorn. Beispielsweise ist die Abgasemission erheblich niedriger, als es bei den klassischen Varianten der Fall ist. In Deutschland scheint die Anschaffung eines geeigneten Autos oder die Umrüstung eines Fahrzeugs noch immer innovativ. Dabei hat sich das Prinzip seit Jahrzehnten bewährt. In vielen Ländern der Welt gehört das Tanken von LPG, wie der Kraftstoff abgekürzt wird, zum verbreiteten Standard auf den Straßen. In einzelnen Regionen übersteigt die Anzahl der Autogas-Fahrzeuge die der Benziner oder Dieselmotoren. Nicht zuletzt überzeugt der hohe Preisvorteil beim stetigen Unterhalt des Autos zu dieser Entscheidung. Entsprechend ist es nicht verwunderlich, dass Sie in diesen Ländern an jeder Tankstation eine Zapfsäule für Gas antreffen. Dies ist in Deutschland noch nicht der Fall. Zumeist handelt es sich um gesonderte Tankstellen. Zudem bieten Gasbetriebe als zusätzlichen Service das Auftanken von Fahrzeugen an.

Selbstverständlich ergeben sich auch Nachteile, die beispielsweise den Platzbedarf des Tanks sowie die begrenzte Verbreitung von Autogastankstellen betreffen. Informieren Sie sich vor einer Kaufentscheidung umfassend über das Für und Wider in Sachen Gas.

Natürlich haben sich auch die Autohersteller auf die weltweite Nachfrage eingestellt. Deshalb bieten sich inzwischen über 90 Alternativen an, wenn Sie mit einem Neuwagen liebäugeln, der für Autogas gerüstet ist.

LPG und CNG nicht verwechseln!

Verwechseln Sie nicht Autogas (LPG) mit Erdgas (CNG). Hierbei handelt es sich trotz der ähnlichen Bezeichnungen um zwei verschiedene Systeme. Die Tank-Tipps haben bereits verraten, dass LPG in flüssiger Form getankt und bevorratet wird. Salopp dürfen Sie Parallelen zu der Propangasflasche beim Camping ziehen. Bei CNG handelt es sich hauptsächlich um Methan, dass tatsächlich gasförmig gespeichert. Hierfür kommen auch neuere Biogase zum Einsatz. Dass sich auch das Betanken von Erdgasfahrzeugen anders darstellt, ergibt sich logisch.

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